Sozialstandards sichern


"Die gerechte Gestaltung der Globalisierung bedeutet auch, gerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dazu gehört, dass Kinder in die Schule gehen können und nicht arbeiten müssen. Ich unterstütze die Unternehmen und die Nichtregierungsorganisationen, die für die Einhaltung der Kernarbeitsnormen streiten und sich selbst solche Standards gesetzt haben." Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ)

Soziale Verantwortung - "Win-Win" für alle

Das AVE-Sektorenmodell Sozialverantwortung ist das weltweit erste Projekt dieser Art. Es basiert auf gemeinsam entwickelten Verhaltensregeln, die als Grundlage die Konventionen der ILO haben. Die Unternehmen des deutschen Einzelhandels haben sich nicht nur verpflichtet, ihre Lieferanten zu überprüfen und zu bewerten, sondern sie auch bei der Einführung von besseren Arbeitsbedingungen zu unterstützen. Ziel ist es, langfristig zur Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen in den jeweiligen Lieferländern beizutragen.

Die Handelsunternehmen selbst profitieren von den Synergieeffekten, die sich aus diesem Prozess ergeben. Alle Ergebnisse der Auditierungen werden in einer AVE-Datenbank festgehalten, auf die jedes Mitgliedsunternehmen Zugriff hat. So sparen sie Zeit und Kosten, indem Mehrfachauditierungen vermieden werden.

Die Einführung verbesserter Arbeitsbedingungen kommt nicht nur den Mitarbeitern der Lieferantenunternehmen und den Menschen in den Herstellerländern zugute. Sie führt auch zu einer Verbesserung der Produktqualität - und somit zu einer höheren Kundenzufriedenheit hierzulande - ein "Win-Win" für alle Beteiligten.